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MARULA DI COMO

WORK

Dialogfeld zwischen Farbe und Zeit, scheint eine ganze Welt | Dialogue field, between colour and time, looks like the whole world

Installation

Dialogfeld zwischen Farbe und Zeit, scheint eine ganze Welt Dialogfeld zwischen Farbe und Zeit, scheint eine ganze Weltmpus Dialogfeld zwischen Farbe und Zeit, scheint eine ganze Weltmpus
  • Installation:
  • cherry blossoms, kraft paper, text, lantern, vases, wild flowers, masking tape, photo, photo frame
  • Exhibited in:
  • Der Mythos ist hin - artspring
  • Atelierhaus Prenzlauer Promenade
  • Group Exhibition
  • Berlin 2022
  • Photo: Ralph Bergel & Paola Telesca

Gebäude
Der sechsgeschossige Plattenbau an der Prenzlauer Promenade in Berlin wurde Ende der 1970er Jahre als Akademie der Wissenschaften der DDR errichtet. Das Gebäude wurde in den 80er-Jahren als Diplomatenhotel gebaut, doch als solches wurde es nie genutzt. Stattdessen wurde es an die Akademie der Wissenschaften der DDR übergeben. Anfang der 90er-Jahre zogen die Wissenschaftler aus und 2004 ging die leerstehende Immobilie an den Liegenschaftsfonds. Dieser beschloss die Räume vorübergehend an Künstler*innen zur Zwischenutzung zu vermieten. Aktuell arbeiten über 60 Künstler*innen hier, die sich 2015 im Verein Atelierhaus Prenzlauer Promenade e.V. zusammengeschlossen haben. Der Verein konnte 2017 einen Mietvertrag über 25 Jahre aushandeln. Zukünftig sollen durch die Koordination des Berliner Senates über 200 weitere Ateliers nach einer Sanierung für verschiedene Kunstsparten an diesem Standort entstehen

Hausflur, Gang, Korridor, Flur
bezeichnet man in der Architektur einen langgestreckten Raum im Inneren eines Gebäudes. Er dient der horizontalen Erschließung angrenzender Räume. Er befindet sich hauptsächlich in öffentlichen Gebäuden (Schulen, Büros etc.)

Kammer
meist außerhalb des eigentlichen Wohnbereichs eines Hauses gelegener, kleinerer [einfach ausgestatteter] Raum zum Schlafen oder in einem Haus zum Abstellen

Fußboden
begehbare Fläche mit je nach technischer und ästhetischer Anforderung unterschiedlichen Bodenbelägen auf einer statisch tragenden Schicht oder einem horizontalen Bauteil wie der Bodenplatte oder Geschossdecke ruht. In der DDR: Linoleum ist ein von dem englischen Chemiker Frederick Walton 1860 entwickelter faserverstärkter Bodenbelag, der im Wesentlichen aus Leinöl, Korkmehl und Jutegewebe besteht. Großflächigkeit und klare Farben machten den Linoldruck insbesondere bei volksnah orientierten Künstlern populär. In der DDR spezialisierte sich Ingrid Goltzsche-Schwarz auf seine Anwendung

Tapette
Wandbekleidung aus Papier, Glasgewebe oder Kunststoff, seltener auch aus Leder oder Leinwand, die mittels geeignetem Klebstoff auf die Wand geklebt wird. Tapeziert werden können trockene Innenräume von Gebäuden, Messekojen, Schaufenster, Bühnen jedoch auch das Innere von Kästen und Schubladen aus Holz oder Schachteln aus Karton.Tapeten in der DDR waren nicht Ausdruck eines Lebensgefühls, sondern Mittel zum Zweck: das Heim oder Büro zu dekorieren. Die Ornamente abstrahierten oft Blumen- und Pflanzenelemente in gedeckten Farben, meist in Ocker-, Beige-, Braun- oder Grünabstufungen. Hinter den Entwürfen stand Ministerrat 1954 gegründete „Institut für angewandte Kunst"

Laterne
zum Leuchten dienendes Gerät, dessen [offene] Lichtquelle zum Schutz vor Witterungseinflüssen mit einem durchsichtigen Gehäuse umgeben ist

Papier
aus Pflanzenfasern durch Verfilzen und Verleimen hergestelltes, zu einer dünnen, glatten Schicht gepresstes Material, das vorwiegend zum Beschreiben und Bedrucken oder zum Verpacken gebraucht wird

Malerkrepp
Das Malerklebeband besteht aus Zellulose und Haftklebmasse und lässt sich unmittelbar nach Gebrauch von den meisten Oberflächen (abriebfest gestrichene Wände, Tapeten, Fliesen, Lichtschalter, Tür- und Fensterrahmen) sauber und rückstandsfrei abziehen

Bilderrahmen
dient der dekorativen Einfassung, dem Schutz und der Stabilisierung von Bildern. Als Bilder gelten im weiteren Sinne Lichtbilder, Ölbilder, Lithographien, Zeichnungen und Drucke aller Art, Kupferstiche, auch Reliefs und Spiegel

Glasvase
kunstvoll gearbeitetes offenes Gefäß, in das besonders Schnittblumen gestellt werden; Blumenvase

Wildblumen
Im Wald oder Parks, auf der Wiese, am Straßenrand oder am Feldrand sind Blumen, die ohne menschlichen Eingriff in der freien Natur wächst; wild wachsende Blume

Kirschblüten
Im November 1990 wurden am ehemaligen Mauerstreifen entlang die ersten Bäume gepflanzt. Die Aktion geht auf den japanischen TV-Sender TV Asahi zurück. Er rief 1990 zu einer großen Spendenaktion in Japan auf, nachdem dort Mauerfall und deutsche Einheit große Begeisterung verursacht haben. Rund 20.000 Japaner spendeten umgerechnet rund eine Million Euro. Davon wurden nach und nach immer mehr Bäume gepflanzt. Am Berliner Mauerweg südlich der Bornholmer Straße, die Kirschblütenallee:Die Bornholmer Straße ist eine ehemalige Todeszone und war der erste Grenzübergang der DDR, der die Schlagbäume öffnete. Die Kirschbäume befinden sich hinter der Mauer. Unbekannte haben in den Gärten der Welt Kirschbäume gefällt, die einst von japanischen Bürgern gespendet worden waren. Die Grün Berlin verspricht schnellen Ersatz. Die gefällten Kirschbäume in den Gärten der Welt sind nun auch ein Thema für die internationale Diplomatie

copy-paste-unsortiert u.a. atelierhausprenzlauerpromenadeberlin Wikipedia, Wiktionary, Duden, Tagespiegel, Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung, Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz

Thanks to Birgit Szepanski, Sascha, Simone, Ulrike, Paola, Ralph, Thomas, Silvina, Marianne, Andreas, Beate, Georges, Alejandra, Elvis, Julieta, Carla, Fiona, Charly